Funktion & Beschichtung

 

 Biomüll statt Elektroschrott: Für biologisch leicht abbaubare elektronische Bauteile entwickelt die BMBF-Nachwuchsgruppe Biolicht am KIT nachhaltige Druckmaterialien und Tinten.

Sie sind dünn, leicht, flexibel, lassen sich kostengünstig und ohne großen Energieaufwand herstellen: gedruckte Mikroelektronik-Bauteile aus Kunststoff. Flexible Displays und Touchscreens, leuchtende Folien, RFID-Tags und Solarzellen sind ein Zukunftsmarkt. Im Rahmen eines internationalen Kooperationsprojekts gelang es Physikern der Technischen Universität München (TUM) jetzt erstmals, die Entstehung der hauchdünnen polymeren Elektroden während des Druckprozesses live zu beobachten und die elektrischen Eigenschaften der gedruckten Filme zu verbessern.

Organische und gedruckte Elektronik hat sich als weltweite Wachstumsbranche etabliert und bietet neue Chancen für die Industrie. Die OE-A Roadmap zeigt den Weg der gedruckten Elektronik in den Markt auf.

Jährlich werden geschätzt etwa 100 Tonnen Lebensmittel in Europa weggeworfen. Um dem entgegenzuwirken hat das finnische Forschungs- und Technologieunternehmen VTT einen neuartigen Sensor entwickelt. Dieser gedruckte Sensor detektiert das beim Verderben frei werdende Ethanol von verpackten Lebensmitteln. 

Ingenieuren des KIT und der Franz Binder GmbH ist es erstmals gelungen, Elektrolumineszenz-Leuchtschichten per Tampondruckverfahren auf gekrümmte Flächen aufzubringen.

Wie sich die Halogen- beziehungsweise LED-Strahlertechnologie auf die UV-Härtung von Druckfarben und deren Haftung auf schwierigen Untergründen auswirken, hat das Fraunhofer IPA gemeinsam mit der Fogra Forschungsgesellschaft Druck e. V. untersucht.

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