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Motio-Netzwerk trauert um seinen früheren Vorsitzenden

Das Motio-Netzwerk trauert um Heinrich Haltmeyer. Der österreichische Unternehmer ist am 29. August 2017 im Alter von 77 Jahren in seiner Heimatstadt St. Pölten bei Wien verstorben. 1965 startete Heinrich Haltmeyer als Gründer der “Haltmeyer Ges.mbH & Co KG Druckereien und Copyshops” in Wien. Später gründete er weitere Tochtergesellschaften und stieg sodann mit seinen landesweiten Niederlassungen zum Reprografie-Marktführer in Österreich auf.  

Motio-Netzwerk trauert um seinen früheren Vorsitzenden

Heinrich Haltmeyer (Haltmeyer Ges.mbH & Co KG Druckereien und Copyshops) und langjähriger Vorsitzender des Wirtschaftsverbandes Kopie & Medientechnik (heute motio-Netzwerk) verstarb am 29. August 2017. Foto: Moto Netzwerk. 

Heinrich Haltmeyer war als Nachfolger von Kurt Baier ab 2000 bis 2009 der erste Österreicher an der Spitze des 1913 gegründeten Wirtschaftsverbandes Kopie & Medientechnik (heute motio-Netzwerk). Bereits in den Jahren zuvor engagierte er sich ehrenamtlich im Verband als Sprecher des Vorstandsreferates “Scannen und Archivieren”. Nach dem Mauerfall gehörte Heinrich Haltmeyer zu den Gründern der “Föderation europäischer Reprografie-Verbände (Eu-re)”, dessen Präsident er auch zeitweise war. Bundeskanzler Dr. Wolfgang Schüssel verlieh ihm im Jahre 2000 den Berufstitel “Kommerzialrat”. 1991 wählten ihn die Bürger von St. Pölten zum Stadtrat. In Anerkennung seiner Verdienste um die Digitaldruck-Branche in Deutschland und Österreich ehrte ihn das motio-Netzwerk im Jahre 2009 mit der Goldenen Verdienstnadel.  Heinrich Haltmeyer hinterlässt seine Ehefrau Ernestine und seine beiden Söhne Heinz und Andreas sowie zwei Enkelkinder. Sohn Andreas Haltmeyer führt bereits seit vielen Jahren als Geschäftsführer die Unternehmenstradition des heutigen Digitaldruck- und Scan-Dienstleistungs-Betriebes fort. motio-Vorsitzender Heiko Schmalfuß würdigt in einem Nachruf seinen Vorgänger: “Wir verlieren mit ihm einen erfolgreichen Unternehmer, einen weitsichtigen Netzwerker und einen innovativen Vordenker. Selbst nach seinem Ausscheiden aus dem Vorstand hat er uns in zahlreichen persönlichen Gesprächen bekräftigt, den Umbau des Verbandes in ein modernes Netzwerk von Unternehmern der Medienkommunikation voranzutreiben.”  

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