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Mimaki steigt in das 3D-Druck Geschäft ein

Mimaki hat bekannt gegeben – nach HP und Canon – nun auch in den 3D-Druck-Markt einzusteigen. Geplant ist die Entwicklung eines Farb-3D-Druckers, der mit UV-Tinten arbeitet und zur Herstellung von vollfärbigen Architekturmodellen geeignet sein soll

Mimaki steigt in das 3D-Druck Geschäft ein

In seiner Rede anlässlich der Feierlichkeiten zum 40-jährigen Bestehen des Konzerns Ende Mai in Tokio verkündete Mimaki-Präsident Hisayuki Kobayashi, dass Mimaki derzeit einen 3D-Farbdrucker entwickelt.

Mit dem UJF-3042 hat der japanische Hersteller einen 3D-Drucker für die additive Fertigung in seinem Portfolio: Das aktuelle Modell UJF-3042 mit UV-Technologie, von dem eine erste Variante bereits im Jahr 2011 eingeführt worden war, soll über einen neu eingerichteten Druck-Service in den kommenden Monaten Markttests absolvieren. Das Unternehmen will die Marktanforderungen ausloten, auch um Erkenntnisse für mögliche Software-Entwicklungen zu gewinnen.

Sieben Prozent des Geschäftsbudgets wird Mimaki zukünftig in die 3D-Drucktechnologie investieren um so auf den Markt und die Nachfragen vorbereitet zu sein. Insbesondere fokussiere sich Mimaki laut Kobayashi auf die Entwicklung eines neuen Vollfarb-3D-Druckers. Dieser soll vier UV-härtende Tinten verwenden und so 10 Millionen unterschiedene Farben drucken können.

Als mögliche Anwendungen in einem wachsenden Markt nannte der Konzernchef die Prototypen-Fertigung, zum Beispiel in den Segmenten Architektur und Medizin. In circa zwei Jahren soll die neue Technik reif für den Markt sein.

www.mimaki.de

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